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Unsere moderne Welt bietet uns oft ein angenehmes Leben und viel Bequemlichkeit. Negative Umwelteinflüsse und die unsichtbare Gefahr können wir dabei nicht immer vermeiden. So hat etwa die Elektrizität ohne Zweifel ihre Vorteile und ein Leben ohne Elektrizität ist für uns nicht vorstellbar. Sie hat jedoch auch ihre Nachteile, die sich in elektrischen und magnetischen Feldern äußern, auch als Elektrosmog bezeichnet.

Zellen, Gewebe und Organe in unserem Körper verständigen sich nicht nur über körpereigene Substanzen, sondern auch über elektrische Signale. Wir Menschen sind also auch elektromagnetische Wesen mit hochsensiblen Abläufen. Wird unser Schwingungsmuster durch elektrische und magnetische Gleich- und Wechselfelder nachhaltig gestört, ist mit einer Reaktion des Organismus zu rechnen.

Jeder Mensch reagiert unterschiedlich stark auf elektromagnetische Felder. Bedingt durch die in den letzten Jahren steigende Belastung im Kilohertz- und im oberen Megahertz-Bereich durch Monitore, elektronische Geräte, Mobiltelefone und vieles mehr, reagieren jedoch immer mehr Menschen auf Elektrosmog. Allein in Deutschland gibt es rund 4,2 Millionen elektrosensible Menschen. Elektromagnetische Felder (EMF) rufen unspezifische Gesundheitssymptome hervor, die sich häufig in Gereiztheit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlafstörungen oder Schwindelgefühl äußern.

Elektrosmogquellen erkennen

Die Erhebung der persönlichen Elektrosmog-Situation ist eine gute Investition für Ihre Gesundheit. Lassen Sie elektrische und magnetische Felder und elektromagnetische Strahlung am Schlafplatz, im Wohnbereich und an Ihrem Arbeitsplatz von einem qualifizierten Messtechniker messen und ergreifen Sie bei Bedarf die nötigen Maßnahmen.

Gesunder Schlafraum ohne Elektrosmog

Das Schlafzimmer ist der wichtigste Raum im Wohnbereich. Störeinflüsse wirken sich während des Schlafes auf die Gesundheit besonders schädlich aus, da nachts die Funktionen des Stoffwechsels und des Immunsystems herabgesetzt sind und sich unser Organismus unter Störeinflüssen nicht richtig erholen kann.

Schlafen Sie nicht direkt an einer Wand, durch die viele elektrische Leitungen gezogen sind oder in unmittelbarer Nähe von Geräten. Ein Netzfreischalter, vom Fachmann installiert, trennt das Schlafzimmer vom Stromnetz, sobald der letzte Stromverbraucher ausgeschaltet ist.

Betreiben Sie im Schlafzimmer keine Computer, Stereoanlagen, Radio- oder Funkwecker: Benutzen Sie batteriebetriebene oder mechanische Wecker. Wenn Sie auf Computer und Stereo-anlage nicht verzichten möchten, achten Sie auf einen Mindestabstand von 2 Meter zum Körper.

Verbannen Sie den Fernseher aus dem Schlafzimmer, denn durch einen Fernseher entstehen nicht nur elektromagnetische Strahlungen, sondern auch Mikrowellen-, Radiowellen- und sogar Röntgenstrahlung. Auch wenn das Gerät nur kurz eingeschaltet ist, bleibt für viele Stunden eine hohe Spannung bestehen.

Benutzen Sie elektrische Heizdecken und –kissen nur zum Bettanwärmen und trennen Sie sie vor dem Schlafengehen von der Netzsteckdose. Greifen Sie lieber auf die Wärmeflasche oder Wärmekissen aus Dinkel oder Hirse zurück.

Wählen Sie ein Bett ohne Metallteile. Metallrahmen oder Federkernmatratze bestehen in der Regel aus leitfähigem Stahl, der jedes noch so kleine elektromagnetische Feld in seiner Umgebung verstärkt.